Basilikum und Nudeln

Kräuterkunde: Basilikum – das Würzkraut ist ein Alleskönner zu Nudelgerichten. Pesto ohne Basilikum – unvorstellbar! Auch die Vielfalt der italienischen Pasta & Saucen lebt von diesem unheimlich aromatischen, mediterranen Würzkraut. Es passt zu roten, dunklen und hellen Saucen, ist auch pur zu Nudeln mit Butter ein himmlischer Genuss. Selbst zu Fleischgerichten aus Bella Italia harmoniert Basilikum hervorragend. Erfahren Sie mehr über die Pflanze und ihren unglaublichen Pasta-Nutzen.

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Die Geschichte vom Königskraut

„Basileus“ ist das griechische Wort für König, weshalb Basilikum (lat. Ocimum) auch als Königskraut bezeichnet wird.

Das Würzkraut gehört zur Familie der Lippenblütler. Italien und Frankreich sind die Länder, in denen Basilikum heute im großen Stil angebaut wird, da liegt es nahe, hier auch den Ursprung der Kräuterpflanze zu vermuten. Allerdings kommt das grüne Würzwunder vermutlich aus Indien bzw. Westasien. Von dort hat es der Weltenbummler und Feldherr Alexander der Große nach Europa gebracht, in den Gärten des antiken Roms wurde es mit Vorliebe kultiviert. Durch die Kreuzzüge fand Basilikum seinen Weg etwa im 12. Jahrhundert nach Deutschland.

Getrocknetes BasilikumUnterm Strich lässt sich Basilikum als Globetrotter bezeichnen und daher verwundert es auch nicht, dass an die 60 unterschiedliche Arten existieren, die überwiegend im gemäßigten Afrika und Südamerika verbreitet sind. Schon seit mehreren tausend Jahren werden speziell die Arten Ocimum americanum, Ocimum basilicum, Ocimum ×citriodorum, Ocimum gratissimum, Ocimum kilimandscharicum. Ocimum minimum und Ocimum tenuiflorum durch den Menschen als Heil- und Würzkräuter, aber auch als Zierpflanzen und zur Ölgewinnung genutzt.

Basilikum, der Allrounder in der Pasta-Küche

Den Geschmack von Basilikum kann man, aufgrund der Duft- und Aromavielfalt je nach Art und Sorte, als einzigartig-besonders beschreiben. Er erinnert an Urlaub, Sonne, Italien oder den Orient. Das unvergleichliche Aroma mit milder oder schärferer Note wird auch vom hohen Anteil an ätherischen Ölen, darunter Campher und Estragol beeinflusst. Daneben spielen Komponenten von Anis, Nelken Piment, Pfeffer eine große Rolle. Diese Vielfalt macht dieses Gewürz für die Nudelküche hochinteressant, da je nach Art und Sorte unterschiedliche Geschmacksaspekte hervorgehoben werden. Basilikum gibt Eigengeschmack ab und intensiviert gleichzeitig den Geschmack von Sauce, Nudeln, Käse. Es stellt eine harmonische und dennoch sehr würzige Verbindung her.

Basilikum-TopfZu den beliebten Sorten- und Zuchtformen, die in der internationalen Nudelküche ihre Verwendung finden gehören:

  • Afrikanisches Strauchbasilikum
  • Anisbasilikum
  • Feinblättriges Basilikum/Pistou-Basilikum
  • Genoveser Basilikum
  • Thai-Basilikum
  • Rotes Basilikum
  • Zimt-/Zitronenbasilikum

Frisches oder getrocknetes Basilikum in der Nudelküche

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Nichts geht über frisches Basilikum zur Verfeinerung von Nudelspeisen. Dazu bieten sich Topfkulturen, aber auch Saatgut zum Selbstanbau im Garten, auf dem Balkon oder Küchenbrett an. Frische Basilikumblätter werden am besten im Ganzen zur Speise gegeben, man kann sie auch leicht auseinanderpflücken, beim Hacken oder Schneiden treten zu viele ätherische Öle aus, wodurch das Aroma an Kraft verliert. Frisches Basilikum sollte niemals mitgekocht werden, da es sonst an Geschmack verliert, bitter wird und verbrennen kann. Es ist erst kurz vor dem Anrichten an die Speisen zu geben oder in der Sauce sanft zu erwärmen. Um es zu konservieren, empfiehlt sich das Einlegen in Öl/Essig oder das Einfrieren der Blätter. Im Kühlschrank hält sich frisches Basilikum maximal 2-3 Tage (Frischhaltebeutel).

frischer Basilikum

Getrocknetes und gerebeltes Königskraut ist eine Alternative, wenn frisches Basilikum nicht zur Verfügung steht. Das Aroma entfaltet sich erst, wenn die getrockneten Blättchen/Stückchen mit Sauce, Dressing etc. in Verbindung kommen, pur schmeckt gerebeltes Basilikum eher etwas minzig und unscheinbar. Selbst getrocknete Kräuter halten sich mehrere Monate, wenn sie dunkel, luftdicht und kühl gelagert werden.