Nudeln aufbewahren und richtig lagern

Die Aufbewahrung, Lagerung und Haltbarkeit von Nudeln unterscheidet sich danach, ob es sich um frische oder getrocknete Pasta handelt. Frische, selbst zubereitete oder gekaufte Teigwaren werden in geschlossenen Behältern im Kühlschrank aufbewahrt und sollten innerhalb weniger Tage verbraucht werden. Für getrocknete Teigwaren bieten sich luftdichte Nudelgläser an, die im geschlossenen Vorrats- oder Küchenschrank gelagert werden.

Frische Nudeln aufbewahren

Vorratsdosen aus Glas im 2er-Set
Nudeln hygienisch sicher aufbewahren
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Wer Tagliatelle, Fusilli, Ravioli und Co. selbst frisch herstellt, verbraucht diese meist direkt. Sollten allerdings noch Nudeln übrig sein, so können diese ca. 3-5 Tage im obersten Kühlschrankfach aufbewahrt werden. Die abgekühlten Nudeln werden dazu am besten in luftdichte Frischhaltedosen oder in einen verschließbaren Gefrierbeutel gegeben. Wer frische Nudeln aus dem Kühlregal kauft, sollte auf das Mindesthaltbarkeitsdatum achten. Meist sind diese Produkte ca. eine Woche haltbar. Die ungeöffnete Packung wird direkt nach dem Kauf in den Kühlschrank gegeben. Im Idealfall verbraucht man den Inhalt auf einmal. Ansonsten ist die restliche Menge ebenfalls wieder gut verschlossen im Kühlschrank zu lagern und innerhalb kürzester Zeit zuzubereiten.

Getrocknete Nudeln lagern

Nudeln trocken und kühl lagern

Getrocknete Nudeln, ob selbstgemacht oder selbstgekauft, halten sich mit der richtigen Lagerung weitaus länger, wobei es hier jedoch einige Unterschiede zu beachten gibt. Selbstgemachte Nudeln müssen richtig getrocknet werden, d.h. sie dürfen keinerlei Feuchtigkeit mehr enthalten, sonst können sich während der Lagerung Schimmel und Keime bilden. Um herauszufinden, ob die richtige Aufbewahrungskonsistenz erreicht ist, können Sie einen kleinen Test machen: Die Pasta darf nicht mehr nachgeben, sondern sollte beim Versuch, sie zu biegen oder zu verformen, brechen.

Vorratsdosen aus Glas im 2er-Set
Nudeln hygienisch sicher aufbewahren
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Getrocknete Nudeln aus der Eigenproduktion oder aus dem Laden mögen es dunkel, trocken und kühl. Ideal sind Raumtemperaturen zwischen 15 und 20 Grad. Die getrockneten Nudeln lagern geschützt und sicher im geschlossenen Vorratsschrank, abgefüllt in luftdichte Nudelgläser, Frischhaltedosen aus Kunststoff oder gut verschlossenen Frischhalte-/Gefrierbeuteln. Nudelgläser und Kunststoffboxen sind auch mit praktischen Schütten erhältlich. Diese sollten nach dem Gebrauch stets verschlossen werden.

Nudeln im Glas aufbewahren

Auf die Verpackung achten

Zu beachten ist, dass gekaufte, trockene Nudeln auf verschiedene Art und Weise abgepackt sind. Einerseits finden sich Nudeln in den klassischen Plastiktüten, andererseits verpacken viele Hersteller aus Umweltgründen ihre Fertignudeln in Kartons oder Papiertüten. Angebrochene Plastiktüten können mit Lebensmittelverschlussclips wieder luftdicht verschlossen werden. Weisen sie aber Beschädigungen oder Risse auf, sollten die Nudeln in geeignete Vorratsbehälter oder Frischhaltebeutel umgefüllt werden. Nudeln in Kartonagen oder Papiertüten sind hingegen stets für die Lagerung in die genannten Behältnisse zu geben.

Die Haltbarkeit von selbst hergestellten, getrockneten Nudeln beträgt zwischen 3 und 6 Monate, mitunter auch ein Jahr. Es wird empfohlen, die Nudeln regelmäßig auf die Konsistenz hin zu überprüfen. Gekaufte, trockene Nudeln halten sich bis zu 2 Jahre, oft und bei richtiger Aufbewahrung auch weitaus länger.

Vorratsdosen aus Glas im 2er-Set
Nudeln hygienisch sicher aufbewahren
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Ausnahmen für die genannte Haltbarkeitsdauer von selbst getrockneten Nudeln oder Trockenware finden sich bei Eiernudeln und Vollkornnudeln. Bei Pasta mit Ei oder Fettanteil wie beispielsweise durch das Öl der Keimlinge bei Vollkornnudeln ist die Haltbarkeit verkürzt. Geruch und Optik geben bei selbstgemachten, getrockneten Teigwaren dieser Art Aufschluss, bei Fertigprodukten ist das angegebene Haltbarkeitsdatum ausschlaggebend.

Nudeln selbst machen
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