Low-Carb-Pasta

Weniger Kohlenhydrate in der Ernährung – Dafür steht die englische Bezeichnung Low Carb. Bei dieser Ernährungsform wird der Kohlenhydratanteil in der Nahrung deutlich reduziert, was oft auch mit einer verminderten Kalorienzahl einhergeht. Das geschieht durch bestimmte Nahrungsmittel, die von Haus aus eine sehr geringe Menge an Kohlenhydraten aufweisen, dafür aber mehr Eiweiß, gesunde Fette und Ballaststoffe besitzen.

Auf Nudeln müssen Sie bei einer Low-Carb-Ernährung keineswegs verzichten, denn es gibt interessante und schmackhafte Alternativen zu den herkömmlichen Getreidenudeln, die eine relativ hohe Kohlenhydratdichte aufweisen. Diese können Sie mit den entsprechenden Mehlsorten auch selbst herstellen. Entdecken Sie Nudeln aus Hülsenfrüchten, Konjakwurzel, abwechslungsreichem Gemüse und Quark. Wer nicht ganz auf Nudeln aus Getreide verzichten möchte, kann zu Vollkornnudeln greifen.

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Nudeln aus Hülsenfrüchten

Nudeln, die mit Mehl aus Hülsenfrüchten wie Linsen, Kichererbsen oder Sojabohnen hergestellt sind, enthalten viel Eiweiß, Ballaststoffe, ungesättigte Fettsäuren, dafür aber wenig Kohlenhydrate (ca. 15 bis 50 g/100 g Nudeln). Sie machen dazu noch schneller satt und versorgen den Körper mit wichtigen Vitaminen und Mineralien, darunter Eisen, Magnesium und Zink. Die verschiedenen Arten sind in zahlreichen beliebten Nudelformen wie Spaghetti, Fusilli oder Rigatoni als Trockenware erhältlich. Da der Handel auch die entsprechenden Mehlsorten bereithält, können Sie frische Low-Carb-Nudeln selbst machen.

Low Carb Nudeln - alternative Zutaten

  • Rote Linsen-Nudeln: Nudeln, die mit Mehl aus roten Linsen hergestellt werden, gehören zu den Low- und Slow-Carb-Nudeln. Sie weisen etwa 56 g Kohlenghydrate in 100 g Nudeln auf. Da es sich hier um  komplexe Kohlenhydrate handelt, steigt der Blutzuckerspiegel nach dem Essen weniger stark an als bei Weizennudeln, was zu einer länger anhaltenden Sättigung führt. Die roten Nudeln sind außerdem glutenfrei und somit auch für Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit sehr gut geeignet.
  • Kichererbsen-Nudeln/Erbsen-Nudeln: 37 g Kohlenhydrate stecken in 100 Nudeln aus Kichererbsenmehl, die eine schöne gelbe Farbe besitzen. Auch hier handelt es sich um komplexe Kohlenhydrate mit hoher Sättigungswirkung. Das Mehl der grünen Erbsen verleiht den Low-Carb-Nudeln eine herrlich frische Farbe, der Anteil an Kohlenhydraten beträgt 55 g auf 100 g Nudeln.
  • Sojanudeln: Mit nur 13 g pro 100 g sind Nudeln aus Sojamehl besonders arm an Kohlenhydraten, wobei es sich im Idealfall um reines Sojamehl handelt.
  • Konjak-Nudeln oder Shirataki-Nudeln: Eine asiatische Null-Kalorien-Spezialität! In Südostasien ist die Konjakwurzel ein altbewährtes Heil- und Nahrungsmittel. Das Mehl der getrockneten Wurzeln wird für die Shirataki- oder Konjaknudeln verwendet, die auch als Null-Kalorien-Nudeln bezeichnet werden. Gerade mal 8 g Kohlenhydrate sind in 100 g der weißen, glasigen Asianudeln zu finden. Da sie den Ballaststoff Glucomannan enthalten, der größere Mengen Flüssigkeit bindet, tritt schnell ein Sättigungsgefühl ein.
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Gemüsenudeln – Vegan, gesund und superlecker

Nudeln aus Gemüse lassen nicht nur das Herz von Anhängern und Verfechtern der veganen Ernährung höher schlagen, auch alle, die auf eine gesunde, ballaststoff- und nährstoffreiche Ernährung setzen, greifen gerne zu. Der Kohlenhydratanteil liegt meist unter 10 g/100 g Gemüse, je nach Sorte auch unter 5 g. Die Palette ist groß und bunt, so kommen Karotten, Gurken, Zucchini (Zoodles), Rote Beete, Kürbis, Kohlrabi in Frage, die mit einem Spiralschneider in Nudelform gebracht werden. Dann einfach in kurzem Wasser blanchieren und fertig ist die rundum vegane, gesunde Nudel.

Low-Carb-Nudeln angerichtet

Vollkornnudeln

Vollkornnudeln unterscheiden sich nicht nur farblich von Nudeln aus Weizenmehl oder Hartweizengrieß, auch bei den Inhaltsstoffen gibt es Unterschiede. Wie der Name schon erkennen lässt, wird das Mehl aus dem vollen Korn hergestellt, was auch die Keimlinge sowie die äußeren, faserigen Bestandteile einschließt. Dadurch enthalten die bräunlichen Vollkornnudeln eine große Menge an Ballaststoffen, Vitamine, Mineralien, gesunde Fette und weniger sowie komplexe Kohlenhydrate (ca. 30 g /100 g Nudeln). Der Biss ist deutlich fester, der Geschmack entsprechend würziger.

Quark-Nudeln

Eine besondere Low-Carb-Nudel-Spezialität zeigt sich mit Nudeln aus Guarkernmehl und Quark. Hinzukommen noch Eier und nach Gusto Parmesan. Diese kohlenhydratarme Variante enthält viel Eiweiß, was für einen niedrigen Blutzuckerspiegel und ein langes Sättigungsgefühl sorgt. Das Guarkernmehl dient zur Festigung des Nudelteiges.

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Es ist angerichtet – so kombinieren Sie Low-Carb-Nudeln

Frisches Gemüse, Kerne, Nüsse, Fisch, Frischkäse oder Parmesan sind hervorragende Begleiter zu Low-Carb-Nudeln. Natürlich können Sie auch klassische Tomatensoße oder Bolognese-Sauce zu Nudeln aus Low-Carb-Mehlen servieren. Gemüsenudeln eignen sich sehr gut für leichte Gerichte und fantastische Sommersalate.

Nudeln selbst machen
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